Micropoecilia picta

8. Mai 2019 0 Von Jessy
Wissenschaftlicher NameMicropoecilia picta
Deutscher NamePfauenaugen-Guppy
HerkunftSüdamerika / Brasilien / Venezuela
Größe

Männchen bis 2,5 cm / Weibchen bis 4 cm

BeckenFür größere Gruppen ab 60 cm. Gute Hintergrundbepflanzung zu verstecken, jedoch im vorderen Bereich genügend Schwimmraum bieten
Haltung

Gruppenhaltung mit mehr Weibchen als Männchen. Optimal je Männchen min. zwei bis drei Weibchen

Futter

Allesfresser. Eine ausgewogene Abwechslung zwischen tierischer- sowie pflanzlicher Nahrung sollte hergestellt werden.

Wasserwerte

Temperatur: 18 – 27 °C

pH-Wert: 7,0 – 8,5

Geschlechtsmerkmale

Weibchen weit größer, geblich gefärbt mit wenigen Glanzschuppen 

Männchen kleiner, schmaler und prächtiger gefärbt

Der Poecilia Picta, auf Deutsch Pfauenaugen-Guppy, ist ein etwas anderer Guppy. Synonyme sind Micropoecilia picta sowie Acanthophacelus melanzonus, Lebistes picta.

Diese etwas andere Guppy unterscheidet sich in mehreren Hinsichten. Optisch ähnelt bei den Männchen nur der Körperbau. Farblich findet man allerdings erhebliche Unterschiede. Der Pfauenaugenguppy ist von natur aus ein sehr farbintenssives Tier. Die Basis der Farbgebung ist ein beige-Orange-Rot, geschmückt mit gelber sowie schwarzer Musterung in Körper und Flossen. Charakteristisch ist das namens gebende Pfauenauge in der Caudale. Hier gibt es bereits drei Farbvarianten: Black, Red & yellow. Weibchen sind hingegen gelb, fast schon gold-beige gefärbt, mit leichtem Glanz in der Flanke sowie leicht braune Spots.

Auch in der Vermehrung unterscheiden sich diese Guppy von anderen Arten. Auch wenn sie ebenfalls Lebendgebärende Zahnkärpflinge sind, bekommen sie weit weniger Jungtiere in größeren Abständen. Sie gehen ihrem Nachwuchs eher nach als andere Guppy.

Auch in der Haltung ist er etwas komplizierter. Vom Gemüt her sind sie nicht so sanft, gerade die Weibchen können äußerst zickig sein. Daher ist es hier wichtig, ein Becken ab 60, besser gar ab 80 cm zu haben und einen recht kleinen Stamm darin zu pflegen. Ebenso handelt es sich bei P. picta um ein Brackwasserfisch. Auch wenn man einen Stamm bekommen kann, der an „Leitungswasser“ gewöhnt ist, sieht man eine bessere Entwicklung sowie eine bessere Gesundheit in Brackwasser. Unsere Tiere leben bei einem Salzgehalt von 15g/L.

Wer in den Genuss dieser Guppy kommt, sollte sich daher auf die Haltung dieser Guppy einschränken und sie nicht mit anderen Poecilia vergesellschaften, die eine Hybridisierung verursachen könnten (z. B.  P. wingei, P. Reticulata, P. Obscura ect.)

Bei unseren Tieren handelt es sich um einen reinen Stamm.d